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Kunst & Kultur / Vorlesung

MainLit: Sönke Wortmann

Es gilt das gesprochene Wort

am Dienstag, 15.03.2022 um 19:30

Staatlicher Hofkeller in Würzburg

Ist Schweigen wirklich Silber und Reden Gold?

Wir schreiben das Jahr 2019. Franz-Josef Klenke arbeitet als Redenschreiber für den deutschen Außenminister Hans Behring und begleitet ihn regelmäßig auf seinen Auslandsreisen. Er ist überzeugter Sozialdemokrat und tut alles, um den integren Mann gut dastehen zu lassen, wozu auch gehört, dass man in Reden zwar nicht unbedingt die Unwahrheit sagt, aber manche Wahrheit auch nicht ausspricht. Doch ausgerechnet Klenke, ein Mann des Wortes, liebt Maria, die nicht sprechen kann. Und das sorgt immer wieder für Probleme.

Als die Delegation zu einer Reise nach Marokko aufbricht, um über ein Rücknahmeabkommen für illegale Flüchtlinge zu verhandeln, erwartet sie dort der Diplomat Cornelius von Schröder. Dieser sympathisiert jedoch in letzter Zeit zunehmend mit der erstarkenden Rechten, denn seine CDU erkennt er nicht wieder. Sein Ziel: die Migration aus afrikanischen Ländern nach Deutschland zu verhindern. Von Schröder radikalisiert sich immer mehr – und hat eine Agenda, von der niemand etwas ahnt.

Sönke Wortmann, geboren 1959, studierte an der HFF in München Regie. Mit Filmen wie „Kleine Haie“, „Der bewegte Mann“, „Das Wunder von Bern“, „Deutschland - ein Sommermärchen“, „Frau Müller muss weg“ oder „Der Vorname“ begeisterte er Millionen von Zuschauern. Nun legt er sein Romandebüt vor.

Sein Film »Contra« startet zudem am 28.10.2021 in den deutschen Kinos.

Örtlicher Veranstalter: Literaturfestival Würzburg UG (haftungsbeschränkt), Edith-Stein-Straße 3, 97084 Würzburg

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